Fast auf den Tag genau vor einem Jahr war der Bayernpartei  Bad Aibling der Einzug in den Stadtrat gelungen.  Dies nahm der Ortsverband zum Anlaß, am vergangenen Dienstag zahlreiche interessierte Besucher im Gasthaus Lüftenwirt über die Stadtratsarbeit zu informieren.

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von links nach rechts: Ulrich Sibbers (Ortsvorsitzender), Florian Weber (Landesvorsitzender, Stadtrat) Foto: Privat

Ortsvorsitzender Ulrich Sibbers ließ die Anfänge der Listenaufstellung Revue passieren. Nachdem man die passenden Bewerber gefunden hatte, sei man sich sehr schnell über die Inhalte einig geworden, die man im Stadtrat in den Mittelpunkt stellen wollte. „Die Entwicklungen zeigen, daß unsere Themen – das stadtbildgerechte Bauen, eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung sowie ein maßvoller Stadthaushalt und die Erhaltung der Lebensqualität für alle Generationen in Bad Aibling – aktueller denn je sind.“, so Sibbers.

Stadtrat Florian Weber erläuterte anhand von Schaubildern und Zahlen, welche Akzente die Bayernpartei im Stadtrat gesetzt hat: Gleich nach der Wahl habe er einen Antrag zur Erstellung einer Gestaltungssatzung für Bad Aibling gestellt, um den baulichen Charakter als oberbayerischer Kleinstadt mit Kurcharakter zu bewahren. Ein Kompromißvorschlag nach Eichstätter Modell werde nun auf Beschluß des Stadtrates erarbeitet; die Bayernpartei begleite die Fortschritte weiterhin intensiv und werde auf den Erhalt des Ortstypischen dringen. „Nur so können weitere städtebauliche Fehlentwicklungen in Aibling auf Dauer verhindert werden“.

Insbesondere die Diskussion um den Stadthaushalt und die städtische Verschuldung bewegte die Zuhörer. Die Pro-Kopf-Verschuldung in Bad Aibling liege, so Florian Weber, bei über  2500 Euro und damit mehr als das 2,5-Fache höher als im Durchschnitt vergleichbarer Kommunen in Bayern bzw. erheblich über dem Landkreisdurchschnitt. „Was man den Griechen vorwirft, das machen wir in Aibling selber. Die Geldgeber unserer Stadt aber sind nicht auswärtige Institutionen, sondern die Aiblinger Bürgerinnen und Bürger, die mit ihren Abgaben und Steuern letzten Endes  die Zeche zahlen müssen, wenn wir nicht endlich diese Ausgabenpolitik beenden.“

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Finanzen der Stadt Bad Aibling Foto: Privat

Die Bayernpartei Bad Aibling wolle unter dem Motto „kritisch – boarisch  – bürgernah“ weiterhin die  Anliegen aus der Bevölkerung aufnehmen und ihnen nach Möglichkeit Gehör verschaffen. „Wir können zwar nicht versprechen, jeden

Bürgerwunsch durchzusetzen, aber wir versprechen, uns darum zu kümmern“, lud Ulrich Sibbers alle interessierten Bürger zur Beteiligung an der Stadtpolitik ein.

 

 

 

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